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21.12.2006

„Förderstrukturen ändern sich – wir machen weiter“

Frauen & Beruf Münster feiert Volljährigkeit – Optimistisch ins Jahr 2007 – Neue und bewährte Kooperationen

„Unsere Arbeit hat sich nicht erledigt, wir machen weiter.“ Optimistisch und entschlossen präsentierte sich die Regionalstelle Frauen & Beruf bei ihrer Geburtstags- und After-Work-Party am vergangenen Mittwochabend. „Wir werden auch 2007 im Sinne der Frauen weiterarbeiten, uns für gerechte Zugänge zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und eine individuelle Begleitung von Existenzgründerinnen und Berufsrückkehrerinnen stark machen.“

Nach der Entscheidung der Landesregierung, sich aus der Förderung der landesweit insgesamt 50 Regionalstellen Frau & Beruf ab 2007 zurückzuziehen, arbeiteten die Mitarbeiterinnen der Einrichtung in Münster unter Hochdruck an Lösungen für die Zukunft. „Förderstrukturen ändern sich“ beschreiben sie die neue Situation. Das bedeutet konkret, dass der Trägerverein FrauenForum e.V. im Auftrag des Landes im kommenden Jahr Projekte für Unternehmerinnen und Angebote im Übergang Schule-Beruf realisiert. Bei aller Unsicherheit über den städtischen Zuschuss für 2007, wird Frauen & Beruf vorerst das bwährte Informations- und Beratungsangebot für Frauen in Münster weiterführen.

„Sie haben meine persönliche Unterstützung“, sicherte Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson den Frauen anlässlich der Feierstunde zu und verwies auf die jahrelange gute Zusammenarbeit der Regionalstelle mit Einrichtungen der Stadt Münster.
Da die After-Work-Party mit dem 18. Geburtstag von Frauen & Beruf zusammenfiel, nutzten Christel Zeisler und Brigitte Sträßer die Gelegenheit auf 18 Jahre parteiliche Arbeit für Frauen im Beruf zurückzublicken und vor allem auf zahlreiche Projekte und Partnerschaften zu verweisen. Als Kooperationspartner erinnerte Hermann Eiling, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster, an die enge Zusammenarbeit insbesondere im Rahmen der seit 1997 stattfindenden Gründerinnen- und Unternehmerinnenmessen go up. Auch die Handwerkskammer, bei der ab 2007 eines der drei in Münster geplanten Starter-Center eingerichtet wird, werde die bestehenden Kontakte zu Frauen & Beruf weiterhin pflegen. „Auch bei uns gibt es keine wundersame Stellenvermehrung“, sagte Eiling im Hinblick auf die Aufgaben der Kammer in der Gründungsberatung. Ein individuelles Beratungs- und Orientierungsangebot für Frauen und ihre spezifischen Fragen sei auch in Zukunft unverzichtbar.