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14.03.2008
Vom Theater Titanick in die eigene Praxis
Dagmar Neffgen erhält den Unternehmerinnenbrief NRW. Die ehemalige Managerin des Theater Titanick gründet in Münster ihre homöopathische Praxis.
Manchmal sind es ganz persönliche Erfahrungen, die eine Unternehmensidee wachsen und sich entwickeln lassen. Bei Dagmar Neffgen war es die Erfahrung, dass „Gesundheit wichtiger ist, als alles andere“. Jetzt hat die Münsteranerin ihre Naturheilpraxis mit der Kombination von klassischer Homöopathie und manuellen Therapien in Münster eröffnet und damit einen spannenden beruflichen Wechsel vollzogen. Denn Dagmar Neffgen war nicht nur PR- und Tourmanagerin des internationalen Theaters Titanick, sie ist auch Grafikerin, Künstlerin und Illustratorin. „Ich habe immer viel gemacht, weil ich viel wollte“, sagt sie über ihren Weg.
Für das Gründungskonzept ihrer Naturheilpraxis ist Dagmar Neffgen jetzt mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet worden. Das Team mit Expertinnen und Experten aus Kammern, Banken und Beratungsinstitutionen, das die landesweite Auszeichnung verleiht, traut Dagmar Neffgen zu, sich auf dem umkämpften Markt der alternativen Gesundheitsdienstleistungen zu behaupten. „Dagmar Neffgen hat ihre Nische klug gewählt“, sagt Brigitte Sträßer, die als Mitarbeiterin des FrauenForum e.V. das Angebot des Frauenministeriums in NRW koordiniert.
Homöopathie, manuelle Therapien bei Problemen mit Rücken und Muskulatur und eine Kinderwunsch-Sprechstunde sind die Eckpunkte des Therapieangebots. „Ich behandle keine Körperteile oder Ausschläge“, sagt Dagmar Neffgen, sondern Menschen in ihrer Ganzheit.“ Zu ihr kommen Menschen jeden Alters, dass die Homöopathie aber insbesondere Eltern anspricht, weiß Dagmar Neffgen aus Erfahrung. Die Entscheidung für die Homöopathie als neue berufliche Perspektive war zunächst eine ganz persönliche. Als sie Mutter wurde, entdeckt sie die Behandlungsmethode, die „Ähnliches mit Ähnlichem heilt“, für sich und für ihre Tochter. Sie machte in ihrer Familie die Erfahrung, dass chronische Krankheiten „wie durch ein Wunder“ homöopathisch geheilt werden können und entwickelte aus dieser Faszination ein berufliches Ziel. 2004 begann Dagmar Neffgen sowohl eine Ausbildung zur Heilpraktikerin als auch in klassischer Homöopathie, anfangs noch parallel zur Theaterarbeit. 2005 entschied sie sich dann zur Trennung vom alten Beruf.
Dagmar Neffgen setzt auf die Kombination von homöopathischer und heilpraktischer Ausbildung. Sie hat sich in Cranio-Sacraler Therapie, Dorn-Breuss-Wirbelsäulentherapie und Schröpfen qualifiziert und sagt über den Nutzen: „Ich will die Patienten nicht mit der Homöopathie allein lassen. Manchmal braucht jemand auch einfach eine Entlastung auf körperlicher Ebene, dann kann eine sanfte manuelle Therapie auf der körperlichen Ebene helfen, Blockaden zu lösen.“
Gerade diese Kombination von Therapie-Angeboten hat das Expertenteam des Unternehmerinnenbriefs überzeugt. Mitglied dieses Teams ist auch die Steuerberaterin Renate Lenhart-Ottinger, die die Gründerin ein Jahr lang beim Aufbau des Unternehmens als Patin begleiten wird.
Um den Unternehmerinnenbrief NRW und damit um eine landesweit anerkannte Referenz und eine Patenschaft kann sich jede Gründerin und Unternehmerin bewerben. Informationen: www.unternehmerinnenbrief.de